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Aus der Branche

Datum:

18.12.25

Lesezeit:

7 Minuten

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Vehicle-to-Home (V2H): So versorgt Ihr Elektroauto Ihr Zuhause mit Energie

Stellen Sie sich vor, Ihr Elektroauto versorgt nicht nur Ihr Zuhause mit Energie, sondern wird selbst zum Herzstück eines intelligenten, nachhaltigen Energiesystems. Klingt nach Zukunftsmusik? Tatsächlich rückt genau dieses Szenario mit der Technologie namens V2H (Vehicle-to-Home) immer näher an unseren Alltag heran. Statt Strom nur aus dem Netz zu beziehen, wird das E-Auto zum mobilen Energiespeicher, der bei Bedarf Strom zurück ins Haus liefert – effizient, umweltfreundlich und vollkommen flexibel.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist V2H?
  2. Was sind die Vorteile von Vehicle-to-Home?
  3. Was ist der Unterschied zwischen V2H, V2G und V2L?
  4. V2H und die Zukunft der Energieversorgung
  5. Häufig gestellte Fragen 

Was ist V2H?

V2H steht für „Vehicle to Home“, also „vom Fahrzeug ins Haus“. Dabei geht es darum, die im Akku eines Elektroautos gespeicherte Energie nicht nur zum Fahren zu nutzen, sondern sie bei Bedarf wieder ins Hausstromnetz einzuspeisen. 

Das funktioniert über sogenannte bidirektionale Ladesysteme, die Strom in beide Richtungen fließen lassen. Statt Energie ausschließlich aus dem Netz zu beziehen, kann der Haushalt bei V2H auf die Batterie des Fahrzeugs zurückgreifen, z. B. bei Stromausfällen oder zu Zeiten hoher Strompreise. Das Auto wird so zum aktiven Bestandteil des häuslichen Energiemanagements.

Wie funktioniert V2H in der Praxis?

Damit Vehicle-to-Home im Alltag zuverlässig funktioniert, müssen mehrere technische Komponenten nahtlos zusammenspielen. Im Mittelpunkt steht ein bidirektional ladbares Elektrofahrzeug, das nicht nur Strom aus dem Netz oder von der Solaranlage aufnimmt, sondern diesen bei Bedarf auch wieder zurück ins Haus einspeisen kann. 

Der Energiefluss erfolgt über eine bidirektionale Ladestation, die wie eine Schaltzentrale zwischen Fahrzeug und Hausnetz agiert. Sobald das Auto mit der Wallbox verbunden ist, übernimmt ein intelligentes Energiemanagementsystem die Steuerung.

Technische Anforderungen für V2H im Überblick

  • Spezialisierte V2H-Wallbox: Herkömmliche Wallboxen sind nicht in der Lage, Energie zurück ins Hausnetz zu speisen. Für V2H wird eine bidirektionale Ladestation benötigt, entweder auf AC- (Wechselstrom) oder DC-Basis (Gleichstrom), die aktiv Strom in beide Richtungen leiten kann und dabei alle relevanten Sicherheits- und Kommunikationsstandards erfüllt. Sowohl unsere Zaptec Pro als auch die neue Zaptec Go 2 sind bereits auf diese Technologie vorbereitet und bieten die nötige Infrastruktur für zukunftsorientiertes, intelligentes Laden mit V2H-Potenzial.
  • Angepasste Hausinstallation mit Netztrennung: Damit Strom aus dem Fahrzeug sicher ins Haus eingespeist werden kann, ist eine geeignete Hausinstallation nötig. Dazu gehören u. a. Umschaltvorrichtungen, ein getrennter Zählerschrank sowie Schutzmechanismen wie Fehlerstromschutzschalter (FI) und Inselnetzerkennung, die verhindern, dass bei Stromausfall ungewollt ins öffentliche Netz zurückgespeist wird.
  • Kompatibles E-Auto mit bidirektionaler Ladefunktion: Nicht jedes E-Auto unterstützt V2H. Voraussetzung ist ein Fahrzeug, das technisch für bidirektionales Laden ausgelegt und vom Hersteller entsprechend freigeschaltet wurde. Aktuell sind nur wenige Modelle dazu in der Lage, der Markt wächst jedoch stetig. Wichtig: Auch der verwendete Ladestandard (z. B. CHAdeMO oder CCS) spielt eine Rolle für die V2H-Kompatibilität.
  • Intelligentes Energiemanagementsystem: Die Koordination von Lade- und Entladevorgängen erfolgt automatisiert über ein Energiemanagementsystem. Es berücksichtigt Strompreise, Sonnenstunden, Haushaltsverbrauch und den Ladezustand des Fahrzeugs. Moderne Systeme ermöglichen zudem die Einbindung von Wetterdaten, individuellen Nutzerprofilen oder dynamischen Tarifen.
  • Energieverfügbarkeit und Batterienutzung mit Augenmaß: Nicht der gesamte Akkuinhalt des Fahrzeugs kann zur Stromversorgung des Hauses verwendet werden. Ein Teil muss für die Mobilität reserviert bleiben. Zudem kann häufiges Entladen, wie bei jedem Akku, die Lebensdauer der E-Auto-Batterie beeinflussen. Ein ausgeglichener Nutzungszyklus ist daher entscheidend für eine langfristige und effiziente V2H-Anwendung.
Ein Mann installiert eine V2H-Wallbox.

Was sind die Vorteile von Vehicle-to-Home?

V2H ist weit mehr als nur ein technischer Trend – es ist eine echte Energie-Revolution für Zuhause. Die Möglichkeit, das eigene Elektroauto als flexiblen Stromspeicher zu nutzen, bringt zahlreiche Vorteile mit sich:

  • Kostenersparnis: Durch die gezielte Nutzung des im Fahrzeug gespeicherten Stroms lassen sich die Stromkosten im Haushalt deutlich reduzieren. Besonders in Zeiten hoher Netzstrompreise kann das E-Auto als intelligenter Energiespeicher einspringen und teure Verbrauchsspitzen abfedern.
  • Energieunabhängigkeit: Mit V2H steigt die Autarkie gegenüber externen Stromversorgern. Im Falle eines Stromausfalls kann das Fahrzeug kritische Haushaltsgeräte, wie z. B. Kühlschrank, Beleuchtung oder Heizung, zuverlässig mit Energie versorgen und somit einen echten Mehrwert in puncto Versorgungssicherheit bieten.
  • Nachhaltigkeit: Die Kombination aus Elektromobilität und erneuerbaren Energien (wie z. B. Solarstrom) macht den eigenen Energiehaushalt umweltfreundlicher. V2H trägt aktiv dazu bei, den CO₂-Ausstoß zu senken und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern weiter zu verringern – ein wichtiger Schritt hin zu einer grüneren Zukunft.

Was ist der Unterschied zwischen V2H, V2G und V2L?

Sowohl V2H (Vehicle-to-Home) als auch V2G (Vehicle-to-Grid) basieren auf bidirektionalem Laden, also der Möglichkeit, Strom nicht nur ins Elektroauto zu laden, sondern ihn auch wieder abzugeben. Der Unterschied liegt darin, wohin dieser Strom fließt. 

Bei V2H wird die Energie aus der Fahrzeugbatterie genutzt, um das eigene Zuhause zu versorgen – etwa in den Abendstunden, bei hohen Strompreisen oder während eines Stromausfalls. Es geht um mehr Unabhängigkeit, niedrigere Energiekosten und höhere Eigenversorgung. 

V2G hingegen speist überschüssige Energie zurück ins öffentliche Stromnetz. Elektrofahrzeuge werden dadurch zu aktiven Bausteinen der Energiewende, stabilisieren das Netz und können perspektivisch sogar finanziell entlohnt werden, zum Beispiel durch Teilnahme an Energiemärkten oder Netzdiensten. 

Eine weitere Variante ist V2L (Vehicle-to-Load): Hier wird Strom direkt aus der Steckdose des Fahrzeugs entnommen, um externe Geräte oder Verbraucher wie E-Bikes, Laptops oder sogar Haushaltsgeräte zu betreiben, unabhängig vom Hausnetz. V2L eignet sich ideal für Camping, Notfälle oder mobile Anwendungen, bei denen punktuell Energie benötigt wird.

Eine Frau schließt ein Ladekabel an eine V2H-Wallbox an.

V2H und die Zukunft der Energieversorgung

Vehicle-to-Home (V2H) wird eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung von morgen spielen. Elektroautos entwickeln sich vom reinen Fortbewegungsmittel zum flexiblen Stromspeicher, der aktiv zur Versorgung des Haushalts beiträgt. In Kombination mit erneuerbaren Energien wie Solarstrom lassen sich Kosten senken, Eigenverbrauch steigern und Stromausfälle überbrücken. 

Mit der wachsenden Verbreitung von E-Fahrzeugen und der Entwicklung neuer Technologien rückt V2H immer stärker in den Fokus. Lösungen wie die Zaptec Pro und die Zaptec Go 2 sind schon heute für V2H vorbereitet und bieten die nötige Ladeinfrastruktur für die nächsten Schritte.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet V2H?

V2H (auch Vehicle-to-Home) bezeichnet die Möglichkeit, Strom aus der Batterie eines Elektroautos ins eigene Hausnetz zurückzuspeisen. Das Fahrzeug fungiert dabei als mobiler Stromspeicher, der den Haushalt bei Bedarf mit Energie versorgt, z. B. bei einem Stromausfall, in den Abendstunden oder zur Reduzierung von Stromkosten. Voraussetzung dafür ist eine bidirektionale Ladeinfrastruktur sowie ein E-Auto, das diese Technik unterstützt.

Welche E-Autos sind bereits mit V2H kompatibel?

Derzeit unterstützen nur ausgewählte Modelle bidirektionales Laden für V2H. Zu den bekanntesten Fahrzeugen zählen:

  • Nissan Leaf
  • Nissan eNV200
  • Honda e
  • Škoda Enyaq iV
  • Volvo EX90
  • Renault Mégane E-Tech
  • VW ID.3 / ID.4
  • VW ID.Buzz

Die Anzahl kompatibler Fahrzeuge wird in den kommenden Jahren deutlich steigen, da viele Hersteller die V2H- und V2G-Funktionalität aktiv in ihre Modelle integrieren.

Ist Vehicle-to-Home in Deutschland erlaubt?

Ja, grundsätzlich ist V2H in Deutschland erlaubt, allerdings steckt die praktische Umsetzung noch in den Anfängen. Während die Technik bereits verfügbar ist, fehlt es aktuell noch an einheitlichen Normen, Zertifizierungen und gesetzlichen Regelungen. 

Besonders bei der Rückspeisung ins Hausnetz sind bestimmte Sicherheitsanforderungen und Installationen notwendig, wie z. B. Inselnetzerkennung oder Netztrennung. Viele Pilotprojekte laufen bereits, und politische Impulse sowie Förderungen könnten in Zukunft dafür sorgen, dass V2H breiter zugänglich und gesetzlich klarer geregelt wird.