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Datum:

03.03.26

Lesezeit:

7 Minuten

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Lastmanagement: Optimale Energieverteilung beim Laden von E-Autos

Elektromobilität ist längst mehr als ein Trend, sie ist ein zentraler Bestandteil der Mobilitätswende. Mit dem zunehmenden Absatz von Elektrofahrzeugen in der Schweiz und weltweit wächst auch der Bedarf an einer zuverlässigen, flexiblen und intelligenten Ladeinfrastruktur. 

Doch was passiert, wenn mehrere E-Autos gleichzeitig an ihren Wallboxen laden, etwa in Bürokomplexen, Mehrfamilienhäusern oder an öffentlichen Parkplätzen? Genau hier kommt das Thema Lastmanagement ins Spiel: Es sorgt dafür, dass Energie effizient verteilt, Lastspitzen vermieden und alle Ladepunkte mit der zur Verfügung stehenden Stromleistung optimal versorgt werden.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was bedeutet Lastmanagement?
  2. Lastmanagement und regulatorische Anforderungen
  3. Wann sollte ein Lastmanagement bei Ladestationen genutzt werden?
  4. Wie funktioniert intelligentes Lastmanagement?
  5. Was muss man bei der Planung und Installation von Lastmanagement beachten?
  6. Fazit: Lastmanagement lohnt sich immer
  7. Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Lastmanagement?

Unter Lastmanagement versteht man die intelligente Steuerung der Energieverteilung beim gleichzeitigen Laden mehrerer Elektroautos. Ziel ist es, die verfügbare Stromleistung optimal zu nutzen, ohne das Stromnetz zu überlasten oder den Netzanschluss teuer erweitern zu müssen. Statt also jedem Ladepunkt die volle Leistung zuzuteilen – was in den meisten Gebäuden weder wirtschaftlich noch technisch machbar wäre – regelt das Lastmanagement dynamisch, wie viel Energie wann und wo benötigt wird. 

Dabei berücksichtigt ein gutes Lastmanagementsystem verschiedene Faktoren wie Ladezeiten, Fahrzeugtypen, Prioritäten sowie den aktuellen Stromverbrauch im Gebäude. Welche Anforderungen dabei gelten, hängt jedoch stark vom jeweiligen Land und den lokalen Netzvorgaben ab.

Lastmanagement und regulatorische Anforderungen

Die konkreten Anforderungen an ein Lastmanagement unterscheiden sich je nach Land und Netzbetreiber. In der Schweiz gelten beispielsweise die sogenannten Werkvorschriften Schweiz, die von den Energieversorgern schweizweit angewendet werden. Darin ist klar festgelegt, dass ab mehr als zwei Ladestationen an einem Hausanschluss ein Lastmanagement erforderlich ist.

In der Praxis ist damit in der Schweiz in der Regel ein dynamisches Lastmanagement gemeint: ein System, das den Hausanschluss permanent überwacht und die verfügbare Energie in Echtzeit und bedarfsgerecht auf die angeschlossenen Ladestationen verteilt. Ziel ist es, den Hausanschluss optimal auszunutzen, ohne ihn zu überlasten.
 

Wann sollte ein Lastmanagement bei Ladestationen genutzt werden?

Was passiert, wenn mehrere Elektroautos gleichzeitig ohne Lastmanagement laden wollen? Ganz einfach: Die Anschlussleistung des Gebäudes reicht oft nicht aus. Das kann zu gravierenden Problemen führen:

  • Netzüberlastung: Ohne Lastverteilung kann es bei gleichzeitiger hoher Ladeleistung zu einer Überlastung des lokalen Stromnetzes kommen. Im schlimmsten Fall drohen Stromausfälle oder teure Eingriffe durch den Netzbetreiber.
  • Hohe Anschlusskosten: Um eine grosse Anzahl an Ladepunkten ohne Lastmanagement zu betreiben, müsste der Netzanschluss massiv erweitert werden – das ist technisch aufwendig und wirtschaftlich oft nicht vertretbar.
  • Ineffiziente Energieverteilung: Ohne eine smarte Steuerung wird das Potenzial der vorhandenen Energie nicht optimal genutzt. Einige Fahrzeuge laden zu viel, andere zu wenig, oder gar nicht. 

Gerade in Mehrfamilienhäusern, Bürogebäuden oder Tiefgaragen mit mehreren Ladepunkten ist ein intelligentes Lastmanagement daher nicht nur sinnvoll, sondern häufig auch regulatorisch erforderlich.

Wie funktioniert intelligentes Lastmanagement?

Intelligentes Lastmanagement ist im Grunde das Gehirn hinter einer gut funktionierenden Ladeinfrastruktur. Es koordiniert alle angeschlossenen Ladepunkte, verteilt die verfügbare Stromleistung bedarfsorientiert und verhindert dadurch Überlastungen. Ein modernes Lastmanagement unterscheidet hierbei zwischen statischer und dynamischer Regelung:

  • Statisches Lastmanagement arbeitet mit einer festen Maximalleistung. Das bedeutet: Die Gesamtlast wird gleichmässig auf die Ladepunkte verteilt, unabhängig vom aktuellen Verbrauch im Gebäude.
  • Dynamisches Lastmanagement hingegen berücksichtigt den tatsächlichen Stromverbrauch des Gebäudes in Echtzeit. Wenn weniger Energie im Haus benötigt wird, kann mehr zum Laden genutzt werden – und umgekehrt.

Besonders dynamische Systeme wie die von Zaptec bringen enorme Vorteile. Dank smarter Sensorik und Cloud-Anbindung kann das System jederzeit auf den tatsächlichen Energiebedarf reagieren. Ist die Waschmaschine aus, der Herd kalt und die Beleuchtung reduziert? Dann nutzt Zaptec diese „freie“ Energie effizient fürs Laden – und das vollautomatisch.

Was muss man bei der Planung und Installation von Lastmanagement beachten?

Eine durchdachte Planung ist entscheidend für eine reibungslose und zukunftssichere Installation Ihrer Ladeinfrastruktur. Besonders wenn ein Lastmanagementsystem integriert werden soll, sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Standortwahl: Überprüfen Sie den vorhandenen Hausanschluss sowie die Netzanschlusskapazität. Der Standort sollte so gewählt werden, dass kurze Leitungswege und eine stabile Anbindung möglich sind.
  • Anzahl der Ladepunkte: Berücksichtigen Sie nicht nur den aktuellen Bedarf, sondern planen Sie auch zukünftige Erweiterungen ein, etwa bei steigender Nutzerzahl oder Fahrzeugflotte.
  • Herstellerkompatibilität: Wählen Sie eine Lösung, die sich problemlos in Ihre bestehende Infrastruktur integrieren lässt, z. B. in eine Photovoltaikanlage, ein Energiemanagementsystem oder eine Smart-Home-Steuerung.
  • Modularer Systemaufbau: Achten Sie auf ein skalierbares System, das sich flexibel erweitern lässt. So können Sie später ohne grossen Aufwand zusätzliche Ladepunkte hinzufügen.
  • Integration in bestehende Systeme: Das Lastmanagement sollte mit Ihrer vorhandenen Technik kompatibel sein – etwa mit einem Energiemanagement oder einer Abrechnungslösung. Offene Schnittstellen (z. B. OCPP) sind hier besonders wichtig.
  • Fachgerechte Installation: Lassen Sie die gesamte Anlage von einem qualifizierten Fachunternehmen installieren, idealerweise von einem Anbieter, der auch die Wartung und den Support übernimmt.

Fazit: Lastmanagement lohnt sich immer

Lastmanagement bildet das Rückgrat einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur. Es stellt sicher, dass die verfügbare Energie intelligent verteilt wird, mehrere Elektroautos gleichzeitig laden können und kostspielige Erweiterungen des Netzanschlusses oft vermieden werden können. Darüber hinaus erhöht es die Betriebssicherheit und ermöglicht die smarte Einbindung erneuerbarer Energiequellen wie Photovoltaikanlagen.

Entscheidend ist jedoch nicht nur, ob ein Lastmanagement eingesetzt wird, sondern wie effizient die vorhandene Anschlussleistung genutzt wird. Genau hier setzen die Ladelösungen von Zaptec an: Neben einem dynamischen Lastmanagement verfügen sie über einen patentierten Phasenausgleich, der die verfügbare Leistung automatisch und phasenübergreifend optimiert. Dadurch lässt sich der bestehende Hausanschluss deutlich besser auslasten – was insbesondere in Mehrfamilienhäusern und gewerblichen Anwendungen mehr Ladepunkte ohne Netzausbau ermöglicht.

Das volle Potenzial entfaltet sich mit den passenden Ladelösungen: Die kompakte Zaptec Go 2 eignet sich ideal für den privaten Bereich und verbindet modernes Design mit Zukunftssicherheit. Für grössere Anwendungen wie Mehrfamilienhäuser oder Firmenstandorte bietet die Zaptec Pro maximale Flexibilität, dynamische Lastverteilung und eine besonders effiziente Nutzung der vorhandenen Infrastruktur. Gemeinsam bilden beide Systeme ein starkes Fundament für eine skalierbare Ladeinfrastruktur, die mit den Anforderungen wächst – und bereit ist für die Mobilität der Zukunft.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Lastmanagement? 

Lastmanagement bezeichnet die intelligente Verteilung der verfügbaren elektrischen Leistung auf mehrere Ladepunkte. Das System stellt sicher, dass die Gesamtlast des Gebäudes nicht überschritten wird und die Energie effizient auf die angeschlossenen Elektrofahrzeuge verteilt wird. Dadurch wird eine Überlastung des Stromnetzes vermieden, während gleichzeitig mehrere Fahrzeuge sicher und zuverlässig geladen werden können.

In welchen Fällen in Lastmanagement sinnvoll?

Lastmanagement lohnt sich immer dann, wenn mehrere Ladestationen für Elektrofahrzeuge betrieben werden oder die verfügbare Netzanschlussleistung begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche sind Mehrfamilienhäuser, Tiefgaragen, Unternehmen, Gewerbeimmobilien oder Parkhäuser. Auch im privaten Umfeld ist Lastmanagement hilfreich, etwa wenn zusätzlich eine Wärmepumpe, Solaranlage oder andere grosse Verbraucher im Haus betrieben werden und die Gesamtlast koordiniert werden muss.

Was ist der Unterschied zwischen statischem und dynamischem Lastmanagement?

Beim statischen Lastmanagement wird eine feste Maximalleistung für die Ladeinfrastruktur definiert, die gleichmässig auf die Ladepunkte verteilt wird – unabhängig davon, wie viel Strom das Gebäude aktuell tatsächlich verbraucht. Das dynamische Lastmanagement dagegen misst den realen Energieverbrauch des Gebäudes in Echtzeit und passt die Ladeleistung flexibel an. Dadurch wird die verfügbare Leistung optimal genutzt, ohne das Stromnetz zu überlasten, was besonders effizient und alltagstauglich ist.

Was ist der Unterschied zwischen Lastmanagement und Lademanagement?

Lastmanagement und Lademanagement sind zwei eng miteinander verbundene, aber unterschiedliche Konzepte in der Elektromobilität. Während sich das Lastmanagement auf die intelligente Verteilung der verfügbaren Stromleistung konzentriert, um Lastspitzen zu vermeiden und den Netzanschluss nicht zu überlasten, geht das Lademanagement einen Schritt weiter. Es umfasst zusätzlich die gesamte Steuerung und Organisation des Ladevorgangs. Dazu gehören Funktionen wie die Nutzerverwaltung, die Priorisierung bestimmter Fahrzeuge, die Abrechnung sowie die Integration von Solarstrom oder Smart-Home-Systemen.