• Ladelösungen
    • Privates Laden
      • Zaptec Go
      • Zaptec Go 2
    • Gewerbliches Laden
      • Zaptec Pro
    • Lastmanagement
    • Zaptec Portal
    • Zaptec App
    • Wallbox-Zubehör
  • Zaptec Partner
    • Zaptec Partner werden
    • Für unsere Partner
    • Dokumente & Anleitungen
    • Zaptec Academy
  • News & Wissen
    • Events und Webinare
    • Newsletter
    • Über Zaptec
    • Kundenreferenzen
    • Tipps & Tricks
    • Aus der Branche
  • Unternehmen
    • Über uns
    • Events und Webinare
    • Newsletter
    • Unsere Geschichte
    • Qualität und Sicherheit
    • Bekenntnis zur Nachhaltigkeit
    • Investor Relations
    • Karriere
  • Kontakt
    • Vertrieb kontaktieren
    • Online Kennenlern-Termin vereinbaren
    • Technischen Support kontaktieren
    • Partner werden
  • Händler finden
Partner werdenPartner werden

Entdecken Sie unsere Lösungen

Zu unseren ProduktenZu unseren Produkten
LadelösungenZaptec PartnerSupportUnternehmenNews & WissenZaptec PortalKontaktDokumentation und HandbücherInvestor RelationsPresseNewsletterImpressumDatenschutzerklärungCookie-EinstellungenAllgemeine Geschäftsbedingungen
FacebookInstagramLinkedInTikTokYouTube

Tags:

Aus der Branche

Datum:

03.12.24

Lesezeit:

7 Minuten

Teilen:

Wallbox installieren: Schritt-für-Schritt zur eigenen Ladestation

Die Installation einer Wallbox ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität und einer unabhängigen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Eine eigene Ladestation bietet nicht nur zuhause zahlreiche Vorteile – auch Unternehmen, Mehrfamilienhäuser und Dienstwagenfahrer profitieren vom hohen Komfort, größerer Flexibilität und möglichen Kosteneinsparungen.

Rund um die Wallbox-Installation ergeben sich jedoch viele Fragen: Welche Wallbox ist die richtige? Welche technischen und gesetzlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Und wie läuft die Planung und Umsetzung ab? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige zum Thema „Wallbox installieren“ – von der Auswahl der passenden Ladestation bis zur fachgerechten Installation.

Eine Wallbox wird für die Installation ausgepackt

Verwandt:

Aus der Branche

Vehicle-to-Home (V2H): So versorgt Ihr Elektroauto Ihr Zuhause mit Energie

Aus der BrancheÜber Zaptec

Zaptec Pro M+E überzeugt im ADAC Wallbox‑Test für Dienstwagen

Aus der BrancheÜber Zaptec

Verifizierte Umweltproduktdeklarationen stärken Zaptecs Nachhaltigkeitsverpflichtung

Welche Voraussetzungen sind für die Wallbox-Installation nötig?

Die Installation einer Wallbox ist ein entscheidender Schritt zur Optimierung des Ladevorgangs von E-Autos. Im Gegensatz zu herkömmlichen Haushaltssteckdosen sind Wallboxen speziell für die kontinuierliche Belastung durch das Aufladen von E-Autos konzipiert. Sie bieten nicht nur eine höhere Ladeleistung, sondern auch zusätzliche Sicherheitsfunktionen und oft smarte Steuerungsmöglichkeiten. 

Bevor Sie sich für eine bestimmte Wallbox entscheiden, sollten Sie folgende grundlegende Aspekte berücksichtigen:

  • Stromanschluss und Netzkapazität: Für eine Wallbox wird in der Regel ein Starkstromanschluss (Drehstrom) benötigt. Ein Elektriker überprüft die Kapazität des Hausanschlusses und der vorhandenen Leitungen.
  • Genehmigungen: In Deutschland muss eine Wallbox mit einer Leistung bis einschließlich 11 kW beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden. Ab einer Ladeleistung von über 11 kW ist zusätzlich eine Genehmigung  vom Netzbetreiber erforderlich.
  • Sicherheitsanforderungen: Da beim Laden eines Elektroautos hohe Stromstärken fließen, ist bei der Wallbox-Installation eine fachgerechte Absicherung gegen Überlastung und Kurzschluss unerlässlich. Abhängig von den verbauten Komponenten, verfügen viele Wallboxen daher über einen speziellen FI-Schutzschalter (Fehlerstromschutzschalter), um vor Gleichstromfehlern zu schützen. Zusätzlich kann ein Leitungsschutzschalter (auch LS-Schalter oder Sicherungsautomat genannt) sinnvoll sein. Dieser sorgt dafür, dass die Zuleitung zum Ladepunkt vor Überhitzung geschützt wird.

Wo sollte die Wallbox platziert werden?

Idealerweise wird die Wallbox in der Nähe des Parkplatzes des E-Autos montiert – sei es in einer Garage, unter einem Carport oder an einem offenen Stellplatz. Wird das Elektroauto im Freien geladen, sollte dafür gesorgt werden, dass die Wallbox vor Witterungseinflüssen geschützt ist (z. B durch ein Wetterschutzdach). Die IP-Zertifizierungen IP44, IP54 und IP67 geben zudem Auskunft darüber, ob die Ladestation für den Außenbereich geeignet ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für den passenden Standort der Wallbox ist die Tragfähigkeit der Wand, an der sie installiert wird. Da die meisten Wallboxen mit ca. 4 kg vergleichsweise sehr leicht sind, eignen sich die meisten Wände für die Montage. Alternativ kann die Ladestation an einer Stele befestigt werden – eine praktische Lösung für Carports und Außenstellplätze ohne geeignete Wandfläche.

Ist am Stellplatz noch kein passender Stromanschluss vorhanden, muss dieser nachträglich gelegt werden. Auch der Hausverteilerkasten muss überprüft und unter Umständen angepasst werden. Im Zuge dessen können Sie außerdem prüfen lassen, ob eine Installation eines Smart Meters (intelligenter Zähler) möglich ist.

Tipp: Gerade bei frei zugänglichen Stellplätzen, in Mehrfamilienhäusern oder im gewerblichen Umfeld spielt der Schutz vor unbefugter Nutzung ebenfalls eine wichtige Rolle. Ohne entsprechende Absicherung besteht die Gefahr, dass Dritte die Wallbox nutzen und zusätzliche Stromkosten verursachen. Viele Ladestationen bieten hierfür praktische Lösungen wie Zugangskontrollen per RFID-Karte oder -Chip, App-Steuerung oder PIN-Code.

Wer darf eine Wallbox installieren?

Da für den Betrieb einer Wallbox ein Starkstromanschluss von 400 Volt benötigt wird, darf die Installation und Inbetriebnahme ausschließlich von einem qualifizierten Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Dieser übernimmt in der Regel auch die Wallbox-Anmeldung. Privatpersonen dürfen eine Ladestation nicht selbst anschließen – unabhängig von ihrer fachlichen Qualifikation.

So läuft die Wallbox-Installation ab

Die Installation einer Wallbox für Elektrofahrzeuge erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Prüfung der Situation: Ein Elektrofachbetrieb klärt in einem ersten Gespräch die Voraussetzungen und besichtigt den Installationsort. Dabei wird sichergestellt, dass der Netzanschluss mit ausreichend Leistung ausgestattet ist. Ist das nicht der Fall, muss der Netzbetreiber kontaktiert werden.
  2. Anpassung des Verteilerkastens und Leitungsverlegung: Gibt es am Installationsort noch keinen Starkstromanschluss für die Wallbox, wird eine neue Leitung verlegt und die Versorgung im Verteilerkasten entsprechend angepasst.
  3. Wanddurchbruch: Häufig befindet sich der Verteilerkasten nicht in unmittelbarer Nähe zum Ladepunkt. Um die Leitung vom Verteilerkasten zur Wallbox zu verlegen, ist somit oftmals ein Wanddurchbruch nötig. Dieser ist aber im Normalfall nur so groß, dass ein Kabel hindurchpasst.
  4. Montage und Inbetriebnahme der Wallbox: Abschließend kann die Wallbox an der vorgesehenen Wand (bzw. Stele) angebracht und an das Stromnetz angeschlossen werden. Nach der Installation überprüft die Fachkraft die Funktion der Ladestation und führt einen Testladevorgang durch, um sicherzustellen, dass alle Komponenten einwandfrei funktionieren.
Eine Fachkraft installiert eine Wallbox

Welche Kosten fallen bei der Wallbox-Installation an?

Die Kosten für die Installation einer Wallbox setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen und können je nach Ausstattung und baulichen Gegebenheiten variieren:

  • Anschaffungskosten der Wallbox: Die Preisspanne reicht von etwa 400 bis 2.500 Euro, abhängig von den Funktionen und der Ladeleistung der Ladestation.
  • Installationskosten: Die Kosten für einen Elektroinstallateur hängen vom Installationsaufwand, der Region sowie von Faktoren wie Gebäudeart, Baujahr und Entfernung zwischen Verteilerkasten und Ladepunkt ab. Durchschnittlich liegen die Installationskosten zwischen 500 und 2.000 Euro.
  • Zusätzliche Gebühren: Je nach Ausgangssituation können weitere Kosten für Kabel, Sicherungen, FI-Schalter oder Anpassungen im Verteilerkasten anfallen.

Einige Regionen und Energieversorger bieten Förderungen für die Installation von Wallboxen an. Es lohnt sich, sich im Vorfeld über mögliche Zuschüsse zu informieren, um die Gesamtkosten zu senken. Eine weitere Option ist eine Wallbox zu mieten. Hierbei wird die Ladestation gegen eine monatliche Gebühr zur Verfügung gestellt, oft in Kombination mit einem Stromtarif. Dieses Modell kann besonders für Nutzende interessant sein, die hohe Anfangsinvestitionen vermeiden möchten oder flexibel bleiben wollen.
 

Suchen Sie noch nach der passenden Wallbox?

Die Wahl der richtigen Wallbox ist entscheidend für eine optimale Ladeinfrastruktur. Zaptec bietet mit den Modellen Zaptec Pro und Zaptec Go innovative Ladelösungen für den täglichen Ladebedarf an – sei es im privaten oder gewerblichen Bereich. Sie zeichnen sich durch ihr kompaktes Design, eine hohe Ladeeffizienz, Benutzerfreundlichkeit sowie smarte Funktionen aus und sind besonders für Nutzende interessant, die Wert auf moderne Technologie und Zukunftssicherheit legen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine Wallbox kaufen und selbst installieren?

Nein, die Installation einer Wallbox sollte stets von einem qualifizierten Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Nur so kann die Sicherheit gewährleistet und gesetzliche Anforderungen erfüllt werden.

Kann man auch als Mieter eine Wallbox installieren lassen?

Falls Sie in einer Mietwohnung wohnen, besteht grundsätzlich ein Anspruch auf die Installation einer Wallbox. Voraussetzung ist jedoch die vorherige Zustimmung des Eigentümers bzw. des Vermieters.

Wie lange dauert die Installation einer Wallbox?

In der Regel dauert die Installation einer Wallbox durch einen Fachbetrieb etwa einen halben bis einen ganzen Tag, je nach Aufwand und Gegebenheiten vor Ort.

Benötige ich eine Genehmigung für die Installation einer Wallbox?

Bei einer Wallbox für Mehrfamilienhäuser ist oft die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft erforderlich. Zusätzlich ist eine Anmeldung beim Netzbetreiber notwendig. Bei Wallboxen mit einer Ladeleistung von über 11 kW muss außerdem eine Genehmigung beim Netzbetreiber eingeholt werden. Wichtig: Ihr lokaler Netzbetreiber ist nicht zwingend identisch mit Ihrem Stromanbieter. Informationen zum zuständigen Netzbetreiber finden Sie auf Ihrem Stromzähler sowie auf Ihrer Stromabrechnung.

Entdecken Sie weitere interessante Artikel

1. HPC-Ladestation: Eine lohnende Investition?

2. Die Rolle von V2G im nachhaltigen Energiemanagement

3. V2X: Die Zukunft der vernetzen Mobilität

Start/News & Wissen/Aus der Branche/